TBF Globale Staatsanleihen, Investmentgrade
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TBF-Portfoliokommentar: Aus fundamentaler Sicht spricht alles eher für weiteren Spielraum fallender Zinsen
Das Portfolio verzeichnete eine positive absolute Wertentwicklung und übertraf auch die Benchmark. Alle Märkte haben sich positiv entwickelt. Der größte Teil der Out-Performance ist auch in diesem Monat auf die Entwicklung der risikoreicheren Länder/Währungen wie Brasilien, Südafrika, Mexiko, etc., die durch ihre attraktiven Renditen und positive Wirtschaftsdaten (insbesondere weiterhin rückläufige Inflationsraten) Kapitalzuflüsse angezogen haben.
Die jüngste Eskalation im Nahen Osten stellt eine substantielle Zunahme des geopolitischen Risikos dar und wirkt sich mittlerweile spürbar auf globale Märkte aus. Die Lage bleibt komplex und volatil, und die wirtschaftlichen wie marktbezogenen Folgen werden entscheidend von Dauer, regionaler Ausdehnung und realen Versorgungsunterbrechungen abhängen. Bereits heute sind Risikoprämien deutlich erhöht, und in vielen Asset-Klassen – insbesondere im Energie- und Rohstoffsektor – werden kurzfristige Inflationseffekte sowie Unsicherheiten über künftige Angebotsbedingungen eingepreist. Breitere Neubewertungen der Fundamentaldaten globaler Volkswirtschaften stehen bislang jedoch nicht im Vordergrund.
Die jüngsten militärischen Auseinandersetzungen – einschließlich Luftangriffen von US- und israelischen Streitkräften auf Iran sowie iranischen Vergeltungsmaßnahmen – haben zu erheblichen Störungen in Energie-Transportrouten geführt, vor allem an der strategisch wichtigen Straße von Hormuz, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Rohöl und LNG-Handels verläuft. Die Folge waren deutliche Preissprünge bei Öl und Gas, kräftige Kursgewinne bei traditionellen „sicheren Häfen“ wie Gold und dem US-Dollar sowie erhöhte Risikoaversion in globalen Aktienmärkten. Unter der Prämisse andauernder Störungen könnten Ölpreise vorübergehend im dreistelligen Bereich steigen, was unmittelbare Inflationsimpulse erzeugt und Produktionskosten in vielen Branchen erhöht.
Für Industrie- und Schwellenländer dürften die Auswirkungen uneinheitlich und stark differenziert ausfallen. Die makroökonomische und finanzielle Wirkung ist heterogen und hängt stark von energetischer Abhängigkeit, Handelsbilanzstrukturen und Inflationsanfälligkeit ab: Energieimporteure (z. B. große Industrieländer wie EU-Volkswirtschaften, Japan, etc.) stehen unter stärkerem Druck durch höhere Energiepreise, was kurzfristig die Inflationsraten erhöht und konsum- sowie investitionsseitige Belastungen verstärkt. Kurzfristige geopolitisch induzierte Inflationsrisiken könnten die geldpolitischen Erwartungen beeinflussen, auch wenn Zentralbanken mittelfristige Ziele weiterhin im Blick behalten. Schwellenländer: Die Auswirkungen fallen sehr unterschiedlich aus. Länder mit bedeutenden Energieexporten oder positiven Leistungsbilanzpositionen können von höheren Rohstoffpreisen profitieren. Im Gegensatz dazu verschärfen Energie- und Importkosten in stark vom Ausland abhängigen Volkswirtschaften Inflations- und Leistungsbilanzrisiken. Insgesamt bleibt jedoch die Fragilität systemischer Risiken in Schwellenländern geringer als in früheren geopolitischen Krisen, da viele heute über robustere Währungsreserven, günstigere Schuldenstrukturen und größere fiskalpolitische Flexibilität verfügen.
Die derzeitige Marktbewegung lässt sich als Mix aus geopolitischer Risikoprämie, kurzfristigen Inflations- und Angebotsängsten sowie selektiven Fundamentaldaten-Neujustierungen charakterisieren. Langfristige Bewertungen großer Volkswirtschaften und globaler Wachstumsaussichten werden maßgeblich davon abhängen, ob es zu anhaltenden Versorgungsunterbrechungen, weiteren regionalen Eskalationen oder erfolgreichen Deeskalationsbemühungen kommt.
Quelle: TBF | Bloomberg | 28. Februar 2026
Portfolioststruktur
Stand 28.02.2026
Aktuellen Kennzahlen
| DURATION | 8,2 Jahre |
| RENDITE | 5,6% p.a. |
| LAUFZEIT | 9,6 Jahre |
| RATING | A- |
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